MDABULO TANSANIA.


Fidelis E. Filipatali - RDP Tanzania

Mathias Muther - Solar Power Aid

Ralph Pöttinger - Alpine Group

Thomas Ogris - Kärnten Solar

Christian Dobesch - Kärnten Solar

Michael Luger - Eine-Welt-Gruppe Schlins / Röns

Reinhold und Bernhard - Eine Weltgruppe Schlins / Röns

Emilia Muther - Tochter von Mathias Muther
Mdabulo.
Mdabulo liegt in den hochgelegenen Regionen der Udzungwa-Berge im Südwesten Tansanias. Das Dorf ist bekannt für seine abgelegene Lage und die schwierigen Lebensbedingungen der Bevölkerung. Da die Mehrheit der Bewohner von der Landwirtschaft lebt, jedoch mit unberechenbaren Wetterbedingungen wie starken Regenfällen und langen Trockenzeiten zu kämpfen hat, war eine stabile Stromquelle erforderlich.
Solar Power Aid freut sich darüber, dass das erste Projekt in Mdabulo, Tansania, umgesetzt wurde. Mit diesem Projekt ist nun saubere und nachhaltige Solarenergie in der Region, die Zugang zu einer zuverlässigen Energieversorgung benötigte, vorhanden.

Zukunftsfähige Solaranlage: Erweiterbare Energiequelle dank moderner Technik
Solar Power Aid hat in Zusammenarbeit mit Kärnten Solar eine Solaranlage bestehend aus 10 Modulen mit einer Leistung von jeweils 430 Wp (insgesamt 4,3 kWp) sowie einem 5-kW-Wechselrichter installiert. Dank der großzügig dimensionierten Wechselrichterkapazität kann die Anlage in Zukunft problemlos erweitert werden, ohne dass ein Austausch des Wechselrichters erforderlich ist.
Mit einer derzeitigen Leistung von 4,5 kWp kann die Anlage jährlich etwa 6.000 kWh saubere Energie produzieren, was einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stromversorgung leistet.
Nachhaltige Energie für Mdabulo: Photovoltaikanlage transformiert Alltag und Mobilität
Die neue Photovoltaikanlage bietet Mdabulo nun eine stabile Energiequelle, die den Alltag der Menschen nachhaltig erleichterte. Das reichliche Sonnenlicht in der Region machte Solarenergie zur idealen Lösung für die Stromversorgung vor Ort.
Die Photovoltaikanlage ermöglicht es, auch Elektromobile im Dorf zu laden. Insgesamt gibt es nun vier Elektromobile, darunter ein dreirädriges Tuk Tuk, das als Spende von Eine Weltgruppe Schlins / Röns zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Fahrzeug, das sich besonders gut für unebenes Gelände eignet, kann von Frauen einfach genutzt werden. Es dient dem Transport von Wasser und Lebensmitteln in die umliegenden Dörfer und auf die Märkte. Dadurch müssen Frauen und Kinder nicht mehr die schweren Lasten auf dem Kopf tragen, was ihren Alltag deutlich erleichtert.
Bei der ersten Installation wurde Solar Power Aid tatkräftig von Thomas und Christian von der Firma Kärnten Solar unterstützt. Beide haben einen lang gehegten Wunsch verwirklicht, durch ihr Fachwissen in einem Entwicklungsland Hilfe zu leisten. Für Kärnten Solar war die Zusammenarbeit mit Solar Power Aid eine Herzensangelegenheit, und sie freuen sich, Teil eines so bedeutenden Projekts zu sein. Ein herzliches Dankeschön für diese großartige Unterstützung!
Besonderer Dank gilt der Hansesun Austria GmbH, die die 10 Module mit einer Gesamtleistung von 4,5 kWp für dieses Projekt gespendet hat. Die gespendeten Module tragen entscheidend dazu bei, eine umweltfreundliche Stromerzeugung zu fördern und die Energiezukunft aktiv mitzugestalten. Herzlichen Dank für diese wertvolle Unterstützung!
Ein weiterer besonderer Dank gilt Ralph Pöttinger von der Alpine Group, der sich entschieden hat, Solar Power Aid finanziell zu unterstützen. Ihn überzeugt das Konzept, dass die Spenden nicht anonym auf ein Konto gehen, sondern direkt vor Ort in Projekten wie dem Einsatz in Mdabulo, Tansania, umgesetzt werden. Ralph Pöttinger war persönlich bei der Umsetzung dabei und war begeistert von der positiven Wirkung seiner Spende.




Mathias Muther, der Gründer der Organisation Solar Power Aid, begleitete das Projekt engagiert und stand dem Installationsteam tatkräftig zur Seite. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglichte es, das Projekt erfolgreich abzuschließen und die Lebensqualität in Mdabulo langfristig zu verbessern.
Transparente Hilfe mit Wirkung: Erfolgreiches Solarprojekt in Tansania
Solar Power Aid hat gezeigt, dass eine direkte, transparente und engagierte Hilfe vor Ort einen großen Unterschied machen kann. Durch den persönlichen Einsatz von Mathias Muther und die Unterstützung durch unsere Partner konnte das Projekt in Tansania erfolgreich realisiert werden. Das Modell, Spender aktiv in den Prozess einzubinden, schafft Vertrauen und zeigt, wie wirkungsvoll Hilfe sein kann, wenn sie transparent und zielgerichtet erfolgt.
UMUOWA NIGERIA.
St. Mary’s Children and Community Hospital.
Im Südosten Nigerias, in Umuowa bei Orlu im Bundesstaat Imo, leistet das St. Mary’s Children and Community Hospital einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung der regionalen Bevölkerung. Als privat geführtes Krankenhaus verbindet die Einrichtung medizinische Behandlung mit einem besonderen Fokus auf die Versorgung von Müttern und Kindern.
Das Krankenhaus verfügt heute über zahlreiche medizinische Bereiche und Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem die Notaufnahme, Allgemein- und Chirurgiestationen, Pädiatrie und Neonatologie, Geburtshilfe und Gynäkologie, Intensivmedizin, Dialyse, Physiotherapie, Augenheilkunde, Radiologie, Labor und Apotheke. Auch die Versorgung von Neugeborenen und die Behandlung medizinischer Notfälle gehören zum Alltag.

Eine besondere Rolle spielt die Betreuung von Schwangeren und Neugeborenen. Im Jahr 2025 wurde St. Mary’s offiziell als Comprehensive Emergency Obstetric Care (CEmOC) Centre anerkannt. Damit kann das Krankenhaus wichtige Leistungen der Notfall-Geburtshilfe und Neugeborenenversorgung für besonders bedürftige Patientinnen anbieten.
Darüber hinaus engagiert sich das Krankenhaus über die eigene Patientenversorgung hinaus für die medizinische Entwicklung der Region. So werden beispielsweise Fortbildungen für medizinisches Personal organisiert. Im Juli 2025 kamen mehr als 120 Fachkräfte aus Krankenhäusern, Gesundheitszentren und Geburtseinrichtungen der Region zu einem Workshop zur Vermeidung vermeidbarer Müttersterblichkeit zusammen.
Eine stabile Energieversorgung für das Krankenhaus
Moderne medizinische Versorgung ist ohne zuverlässige Stromversorgung kaum möglich. Kühlgeräte, Labor- und Diagnoseeinrichtungen, Beleuchtung, OP-Technik, Dialyse, Intensivmedizin und zahlreiche weitere medizinische Geräte benötigen kontinuierlich elektrische Energie.
Bis zum Start des Solarprojekts wurde ein großer Teil des Strombedarfs des Krankenhauses noch über Dieselgeneratoren gedeckt. Diese müssen rund um die Uhr betrieben werden. Für das privat geführte Krankenhaus bedeutete dies aufgrund der hohen Treibstoffpreise eine erhebliche finanzielle Belastung.
Genau hier setzt das Projekt von Solar Power Aid an: Ziel ist eine nachhaltige, zuverlässige und sichere Stromversorgung direkt vor Ort. Die neue Photovoltaikanlage reduziert die Abhängigkeit von Dieselgeneratoren und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine langfristig kostengünstigere und umweltfreundlichere Energieversorgung.
Solar Power Aid unterstützt die Photovoltaikanlage
Solar Power Aid hat für die neue Photovoltaikanlage die Unterkonstruktion für insgesamt 144 Solarmodule gespendet und damit einen wichtigen Teil der technischen Infrastruktur des Projekts übernommen.
Bei einer angenommenen Modulleistung von 550 Wp entspricht die Anlage einer installierten Leistung von rund 79,2 kWp. Auf Basis eines konservativen spezifischen Solarertrags von etwa 1.400 bis 1.500 kWh pro kWp kann eine solche Anlage in der Region voraussichtlich rund 111.000 bis 119.000 kWh sauberen Strom pro Jahr erzeugen. Die tatsächliche Jahresproduktion hängt unter anderem von Modultyp, Ausrichtung, Verschattung, Wechselrichter, Standort und Betriebsbedingungen ab.
Damit wird Solarenergie zu einem wichtigen Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung des Krankenhauses. Jeder erzeugte Kilowattstunde Solarstrom kann dazu beitragen, den Einsatz der Dieselgeneratoren zu reduzieren und die finanziellen Mittel des Krankenhauses stärker für seine eigentliche Aufgabe einzusetzen: die medizinische Versorgung der Menschen in der Region.
Energie, die medizinische Hilfe möglich macht
Die Bedeutung des Projekts geht damit weit über die Installation von Solarmodulen hinaus. Eine stabile Stromversorgung schafft die Voraussetzung dafür, dass medizinische Einrichtungen und lebenswichtige Geräte zuverlässig betrieben werden können – auch dann, wenn die öffentliche Stromversorgung nicht ausreicht.
St. Mary’s Children and Community Hospital entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neben der täglichen medizinischen Versorgung investiert das Krankenhaus in moderne Ausstattung, Fachpersonal, Ausbildung und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. Auch medizinische Hilfslieferungen aus Österreich haben in den vergangenen Jahren zur Ausstattung des Krankenhauses beigetragen. Im Juli 2025 erreichte beispielsweise eine 40-Fuß-Containerlieferung mit medizinischen Geräten, Krankenhausausstattung und Solarmodulen das Krankenhaus.
Mit der Unterstützung von Solar Power Aid kommt nun ein weiterer wichtiger Baustein hinzu: saubere Energie für eine medizinische Einrichtung, die jeden Tag Menschenleben versorgt und rettet.
Projekt zeigt, wie direkte und gezielte Unterstützung langfristige Wirkung entfalten kann. Mit der gespendeten Unterkonstruktion für 144 Solarmodule trägt Solar Power Aid dazu bei, die Energieversorgung des St. Mary’s Children and Community Hospital nachhaltiger, sicherer und unabhängiger zu gestalten.

Nachhaltige Energie bedeutet hier vor allem eines:
mehr Sicherheit für medizinische Versorgung – heute und für die Zukunft.

St. Marys Hospital - Umuowa






